Der Pazifik

Heute war mein letzter "Touri-Tag" und diesmal bin ich nach Süden gefahren. Zunächst habe ich den "Highway 9" an die Küste genommen. Das war zwar nicht der schnellste Weg, dafür aber eine sehr schöne Straße durch die Berge (oder eher Hügel), die das Sillicon Valley vom Pazifik trennen. Am Morgen hatte es noch geregnet und so stieg überall Wasserdampf auf, sehr beeindruckend.

Die erste Stadt an der Küste war dann Santa Cruz, bekannt durch die "University of California" und seine vielen Strände. Es war nicht mehr so ganz Strandwetter, aber im Sommer sind die sicher sehr beliebt. Um diese Jahreszeit trauten sich nur noch Wellenreiter ins Wasser.

Nun ging es weiter den "Highway 1" hinuter gen Süden. Der nächste Stop war Monterey, vor 100 Jahren noch Kaliforniens größte Stadt (ist inzwischen wohl LA). Hier gab es einen schönen Hafen mit "Fisherman's Warf" und einem berühmten Aquarium mit riesigen Tanks und vielen Meeresbewohner. Quallen können richtig künstlerisch aussehen.

Weiter ging es nach "Carmel", wo Clint Eastwood einst Bürgermeister war und heute noch ein Restaurant besitzt, in dem ich aber nicht essen war. Die Stadt ist wunderschön angelegt und gefplegt. Es gibt überhaupt keine Ampel und Neon-Reklame ist verboten, so dass alles wie ein rieser Park aussieht. Und dazu hat es noch einen sehr schönen Strand. Habe mir mal in einem Maklerbüro die Wohnungspreise angesehen. Unter 1 Million US-Dollar habe ich da nichts gefunden!

Zum Abschluss bin ich noch ein wenig weiter auf dem Highway 1 nach Süden gefahren, der dort sein szenischstes Teilstück hat. Die Straße schlängelt sich zwischen Bergen und Meer vorbei, wirklich wunderschön. Kurz bevor es dunkel wurde, habe ich dann umgedreht, um zurück nach Sunnyvale zu fahren. Dort kam der Besitzer meines Zimmers gerade vom Flughafen zurück. Er muss jetzt noch einen Tag im Gästezimmer verbringen, bevor ich ihm am Donnerstag das Zimmer wieder überlasse.


[ Impressum ]