Vancouver, 06.10.03 - 12.10.03 |
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MontagMoni hat heute erfahren, dass sie ihre Aufnahmeprüfung an der Uni geschafft hat, so dass dem Studienbeginn für Grundschullehramt mit Musik als Hauptfach nichts mehr im Weg steht. Herzlichen Glückwunsch, die Vorbereitung hat sich gelohnt!
DienstagInzwischen gibt es auch die offiziellen Ergebnisse des contests vom Wochenende auf der Homepage des UBC/SFU Local Programming Contest 2003. Zur Erläuterung: Die Zeilen stehen für die Teilnehmer. Markus hatte die ID 10, Wolfgang 11 und ich 6. Die Spalten stehen für die vier Aufgaben. In jeder Spalte steht, wann man das Problem gelöst hat und wie viele Versuche man benötigt hat. Wie man sieht, habe ich mein erstes Problem erst nach 2:20 und das letzte nach 2:57 (also 3 Minuten vor Contest-Ende) gelöst. Dass es so knapp war, war mir gar nicht mehr bewusst gewesen... Inzwischen steht auch fest, wo die zweite Runde stattfinden wird: In Portland in den USA, Bundesstaat Oregon, am 15. November, so dass wir im November also noch eine schöne Reise unternehmen werden. MittwochHeute morgen bin ich wie immer mit dem Fahrrad zur UBC gefahren. Leider hat es geregnet und schon nach wenigen Metern war mir klar, dass meine Hose total durchgeweicht sein würde, bis ich an der Uni bin (die Jacke dagegen hält den Regen sehr gut ab). Also bin ich zur nächsten Bushaltestelle gefahren und habe dort auf den Bus gewartet. An der Front der meisten Busse ist hier nämlich ein sogenanntes "Bike Rack" angebracht, auf dem zwei Fahrräder Platz haben, wie man auf diesem Bild sieht. Man klappt es einfach herunter, stellt sein Fahrrad zwischen zwei dieser Schienen und klappt einen Bügel über das Vorderrad. Sehr einfach und sehr praktisch, weil ich so trocken und schnell zur UBC kam. Abends war dann das Wetter besser, so dass ich auf dem Rückweg wieder das Fahrrad benutzen konnte. DonnerstagZu der Ausstattung meines Zimmers hat zwar ein Bett mit Matraze gehört, aber leider keine Bettdecke. Deswegen habe ich bisher in meinem Schlafsack geschlafen. Da es aber nur ein dünner Schlafsack ist und das ja auf Dauer keine Lösung ist, bin ich heute zu Ikea gefahren, um mir eine Bettdecke zu kaufen. Bettwäsche hatte ich sogar aus Deutschland mitgenommen, aber die Größe der Bettendecken ist hier etwas anders. Die kleinste Größe, die sog. "Twin Size" ist 220x160 (in cm), so dass ich auch neue Bettwäsche brauchte. Leider waren alle erschwinglichen Bettdecken dieser Größe bei Ikea bereits ausverkauft (da haben wohl die ganzen Studenten zugeschlagen), so dass ich die nächstgrößere Variante gewählt habe: "Full/Queen Size" 220x220. Es hätte sogar noch die "King Size" geben, die dann noch eine Nummer größer ist, aber das brauchte ich dann doch nicht. Zusammen mit Bettwäsche hat mich das dann 100,- CAD gekostet und ich habe jetzt endlich eine Decke, in die ich mich schön einmummeln kann. Und außerdem gab's bei Ikea noch ein warmes Mittagessen. SonntagHabt Ihr von dem neuen tollen "Kopierschutz" für Audio-CD namens "Media Max CD-3" gehört? Um ihn möglichst kompatibel mit allen Abspielgeräten zu machen, sind die Audiodaten nicht direkt geschützt. Statt dessen installiert sich beim Einlegen der CD auf Computern über die sog. "autorun"-Funktion von Windows automatisch ein Treiber, der das Abspielen der CD unter Windows kontrolliert. Abgesehen davon, dass dieser Schutz unter Linux natürlich gar nicht funktioniert, lässt er sich auch unter Windows leicht umgehen, indem man z.B. die autorun-Funktion deaktiviert. Dies kann man temporär dadurch erreichen, dass man beim Einlegen der CD die Shift-Taste gedrückt hält. Dies hat der Informatik-Student John A. Haldermann der Princeton-University in einer detaillierten Analyse herausgefunden. Soweit so gut, von mir aus kann sich dieser Kopierschutz gerne durchsetzen. Der Hersteller des Kopierschutzes SunnComm wollte den Studenten doch tatsächlich verklagen (Bericht auf heise.de), weil man nach einem Gesetz in den USA (DCMA) keine Informationen zur Umgehung von Kopierschutzmechanismen veröffentlichen darf. Auch in Deutschland gibt es seit kurzem ein ähnliches Gesetz, das umgehen von "technisch wirksamen" Kopierschutzmechanismen verbietet. Nun kann man sich trefflich streiten, ob ein Kopierschutz technisch wirksam ist, wenn man ihn durch einfaches Drücken der Shift-Taste umgehen kann. Ganz abgesehen davon sollte das Veröffentlichen im Rahmen wissenschaftlicher Arbeiten generell nicht verboten sein. Zum Glück hat die Firma das dann auch eingesehen (oder sich überlegt, dass ein Verfahren die Schwachstellen des Schutzes noch viel weiter publizieren würde) und die Klage aufgegeben. |
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